Im April 2010 gastierte Sandra Kreisler mit ihrem Liederabend im Mainzer Unterhaus. Am Klavier begleitete sie Jochem Hochstenbach vom Staatstheater Karlsruhe, der das Programm in Rekordzeit einstudiert hatte. Die Allgemeine Zeitung beschrieb den Abend als „wohl durchdachten Liedercocktail“.
Im Mittelpunkt standen die Lieder ihres Vaters Georg Kreisler – von „Werden Sie doch Witwe“ über seine Utopie einer Welt ohne Geld bis zum „Lied über gar nichts“. Dazu kamen Texte von Werner Schneyder, Ernst Stankowski und Gerhard Bronner, ein Liebeslied von Dota und den Stadtpiraten sowie „Die Klofrau vom Kanzleramt“ von Roger Stein. Sandra Kreisler erzählte wenig über ihren oft so fernen Vater und ließ die Lieder für sich sprechen.
Sandra Kreisler ist eine selbstbewusste Frau mit bemerkenswerter Sprech- und Singstimme, der man gern an den Lippen klebt.
Allgemeine Zeitung Mainz
Allgemeine Zeitung Mainz, 6. April 2010
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