Am Samstagabend, dem 24. Januar 2009, gastierte ich mit meinem Programm „Kreisler singt Kreisler“ im ausverkauften PiK, dem Parterretheater im Künerhaus in Memmingen. Am Klavier begleitete mich Jochem Hochstenbach, Pianist und Dirigent am Staatstheater Karlsruhe. Neben der Kritik „Keine Fußstapfentreterin“ schrieb auch der Memminger Kurier über den Abend.

„Sandra Kreisler hat eine ganze Reihe Begabungen; in erster Linie die Musik, was hinzu kommt ist ein Gespür für Tiefsinn und ganz besonders ein Talent beziehungsweise eine riesige Freude daran, unangenehme Wahrheiten unverblümt den spitznäsigsten Mäulern vorzusetzen.“
Memminger Kurier, 28. Januar 2009
In diesem Programm widmete ich mich ausschließlich Texten und Liedern meines Vaters Georg Kreisler, zum Großteil unbekannten Werken, darunter viele Liebeslieder. Für die Zuhörer entwickelte sich, so der Kurier, „eine kleine emotionale Gratwanderung“: in einem Moment köstlich belustigt über liebesdurstige Politiker, im nächsten aufgebracht und zum Schluss vielleicht peinlich berührt. Obwohl viele Texte mehr als 20 oder 30 Jahre alt sind, trafen sie „moderne Probleme und Sorgen genau im Kern“.
„Die an Erfahrung und Leben beladene Stimme der Tochter war zweifelsohne das einzig richtige Instrument für seine Klagen und Träume. Mit wilden Gestikulierungen und Schauspiel bot sich ein erlebnisreicher Abend.“
Memminger Kurier, 28. Januar 2009
Für die ausdauernde Aufmerksamkeit des Publikums habe ich mich zum Schluss mit einigen Zugaben aus einem „weiteren Projekt namens ›Wortfront‹“ bedankt – meiner Band mit Roger Stein (wortfront.de).
Memminger Kurier, 28. Januar 2009: „Kreisler singt Kreisler – Scharfsinnige Texte und Gespür für Tiefsinn“ (bs).

Leave a Reply