„Poetisches und Freches in der Bärlauchzeit“ – Wilhelmshavener Zeitung

Sandra Kreisler singt mit geschlossenen Augen, links eine Cellistin, rechts eine Geigerin

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Am Samstag, dem 9. Mai 2009, stand ich mit Roger Stein und unserer Band Wortfront auf der Bühne im Pumpwerk in Wilhelmshaven – im Rahmen der Konzertreihe „Haste! Töne“. Veranstaltungsleiter Helmut Bär hatte schon Wochen vorher von „einem besonderen Genuss“ geschwärmt. Carolin v. Nordeck schrieb über unseren Abend in der Wilhelmshavener Zeitung unter dem Titel „Poetisches und Freches in der Bärlauchzeit“.

Sandra Kreisler singt mit geschlossenen Augen, links eine Cellistin, rechts eine Geigerin
Im Pumpwerk Wilhelmshaven – Foto: Gabriel-Jürgens

„Soviel musikalische Passion, soviel Können und so viele Hintergedanken: Sandra Kreisler und Roger Stein, ein postmodernes Traumpaar der ‚Volksmusik‘.“

Carolin v. Nordeck, Wilhelmshavener Zeitung, 11. Mai 2009

Sie beginnt mit Rogers Geständnis aus unserer „Volksmusik“: Man könne von vielem leben, aber sicher nicht von Poesie – drum schreibe er heimlich Volksmusik, „denn damit wird dann ‚Wortfront‘ quersubventioniert“. Hinter aller „Heimlichtuerei“ zeige Roger seine Qualitäten „im brillanten Zusammenspiel mit seinem künstlerischen Gegenpol“ – das war an diesem Abend ich. Über meinen Auftritt schreibt sie:

„Leidenschaftlich, klug und sexy vorgetragen. Sandra Kreisler im schwarzen ‚Hängerchen‘, spitze Stiefelchen, lange Rastalocken und eine Strumpfhose mit Gucklöchern – diese Frau beherrscht schon allein mit ihrer Körperlichkeit die Bühne. Stimmlich ist Kreisler ein wahrer Kracher mit ganz viel Sehnsuchtspotenzial.“

Carolin v. Nordeck, Wilhelmshavener Zeitung, 11. Mai 2009

Mit welcher Inbrunst ich das „Postmoderne Arschloch“ singe, sei „einfach nur großartig“ – das freut mich natürlich. Wir gingen „der menschlichen Existenz auf den Grund, mit drastischen Texten zu melancholischen Melodien“ – vom „Beifahrer der Belanglosigkeit“ bis zu „Alles nur Schwanzersatz“. Dazu kamen das „niedliche Liedchen für die Bärlauchzeit“, unsere Hommage an „Die Klofrau vom Kanzleramt“ und Rogers „Schweizer Beat“.

„‚Wortfront‘ bietet etwas, das selten geworden ist, nämlich erstklassige Unterhaltung.“

Carolin v. Nordeck, Wilhelmshavener Zeitung, 11. Mai 2009

Ihr Fazit: „eine außergewöhnliche Performance“ und „ein toller Konzertabend“. Danke, Wilhelmshaven!

Wilhelmshavener Zeitung, 11. Mai 2009: „Poetisches und Freches in der Bärlauchzeit – Kammerpop: ‚Wortfront‘“ von Carolin v. Nordeck.

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