Im Januar 2010 war ich mit Wortfront im Alten Theater Sontheim in Heilbronn zu Gast – in unserer fünfköpfigen Besetzung, die ich gemeinsam mit Roger Stein gegründet habe. Uwe Deecke schrieb darüber in der Heilbronner Stimme unter dem Titel „Mit Kampfgeist und Raffinesse“.

„Wo Georg Kreisler sein Talent in Chansons verwirklichte, macht seine Tochter es immer noch lieber im Hip-Hop, in konzertanter Besetzung aber mit ebenso viel Kampfgeist und Raffinesse.“
Uwe Deecke, Heilbronner Stimme, 29. Januar 2010
Den Vergleich mit meinem Vater Georg Kreisler kenne ich gut – Uwe Deecke findet mich „so sarkastisch wie ihr Vater, natürlich zu ganz anderem Sound und sehr zeitgemäß“. Dass mein Outfit für ihn „mittlerweile nicht mehr so ganz passen will“, nehme ich mit Humor. Wichtiger ist mir, dass er gehört hat, worum es geht: Mit den üblichen Hip-Hop-Phrasen habe das nichts zu tun, es seien „intelligente Lieder, die nachdenklich machen und immer wieder überraschen“.
Er beschreibt den „Beifahrer der Belanglosigkeit“, der gerne Chauffeur des eigenen Schicksals wäre, „Die Klofrau vom Kanzleramt“, die jeden kennt und der nichts verborgen bleibt, und „Stirb, bevor’s zu spät ist“ – die Krise bewältigt man am besten, indem man früher stirbt und seine Organe spendet.
„Man hört ihr gerne zu bei ihren klugen und gefühlvollen Geschichten um ‚So wenig Sommer‘ oder ‚Berlin‘, die auch schon mal als Tango, Reggae oder sogar als Chanson daherkommen.“
Uwe Deecke, Heilbronner Stimme, 29. Januar 2010
„Denn Grenzen, so scheint es, mag sie gar nicht und sie ist stets für eine Überraschung gut. Zwei Zugaben müssen sein, bevor man sie von der Bühne lässt.“
Uwe Deecke, Heilbronner Stimme, 29. Januar 2010
Im selben Monat waren wir auch in Konstanz und Landshut unterwegs – siehe „Wortgewaltige Musik“ – Südkurier und „Gewagte Stilsymbiosen“ – Landshuter Zeitung. Danke, Heilbronn!
Heilbronner Stimme, 29. Januar 2010: „Mit Kampfgeist und Raffinesse – Ensemble Wortfront im Alten Theater Sontheim“ von Uwe Deecke.

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